News H20 - Pro - Ocean Haie Wale Delfine Meeresschildkröten Links Kontakt/Impressum 

News

News

17. März 2010

Feel the ocean

Januar 2010

Delfin-Massaker in Taiji geht weiter

Das ARD Magazin "W wie Wissen" hat in einemTV-Beitrag am 31.Januar darüber berichtet gezeigt, was der Film “The Cove – Die Bucht”, der das Delfin-Massaker in dem japanischen Küstenort Taiji an die Öffentlichkeit brachte, bisher bewirkt hat. Nachdem es im September 2009 so schien, als würde das große Massaker in diesem jahr ausbleiben, die Fischer entließen eine große Gruppe Delfine wieder in die Freiheit,wobei ein paar wenige Tiere für Delfinarien gefangen wurden, geht das Töten mittlerweile unvermindert weiter.Jedoch hat sich etwas verändert. Die Fischer von Taiji betreiben ihr grausames Geschäft nun noch verdeckter als bisher. Sie sorgen dafür, dass sich das Wasser in der Bucht nicht mehr rot färbt. Wie? Sie töten die Delfine nun mit einer kurzen Lanze und verschließen die Wunde anschließend mit einem Holzpflock, den sie in den Körper des sterbenden Tieres hämmern.Quelle: “W wie Wissen”, DasErste, 31. Januar 2010

Oscar für die Dokumentation "Die Bucht"

Der Oscar kommt gerade zum rechten Zeitpunkt. Während die unterstützenden Organisationen WDCS, Pro Wildlife und OceanCare nach dem Kinostart des Filmes im letzten September zunächst ein Aussetzen der Treibjagden in dem japanischen Fischerdorf Taiji vermelden konnten, wurde mit dem nachlassenden Interesse der Öffentlichkeit nun die Delfinabschlachtungen wieder aufgenommen.

Die Organisation "Save Japan Dolphins", ein Zusammenschluss verschiedener Umweltschutzorganisationen, hat eine Unterschriftenaktion gestartet, mit der sie Präsident Obama zum Eingreifen gegen die Delfin-Fänger von Taiji auffordert. Ziel ist es, 500.000 Unterschriften zu sammeln. Die Petition kann unter http://apps.facebook.com/causes/petitions/252?m=2b0003e9 unterzeichnet werden.

Delfine und Tümmler erleiden dramatische Verluste durchBeifang in Fischereinetzen

15.03.2010 Antarktis-ExpeditionWale erforschen - ohne BlutvergießenBuckelwal: Forscher sammeln zahlreiche Daten über die MeeressäugerSechs Wochen lang hat ein internationales Walforscherteam die Antarktis durchquert. Die Wissenschaftler haben eine große Menge an Daten über die Meeressäuger gesammelt - ohne einen einzigen Meeressäuger zu töten, so wie es Japan nach wie vor für nötig hält.Wellington - Eine internationale Wissenschaftlergruppe ist von einer sechswöchigen Expedition aus der Antarktis zurückgekehrt. Eine wichtige Botschaft: Es gibt effektive Methoden, um wichtige Daten über Wale zu sammeln - ohne sie zu töten. Kritiker Japans, das unter dem Vorwand der Forschung jedes Jahr Hunderte Wale erlegt und damit das seit 1986 geltende Walfangmoratorium unterläuft, dürften sich in ihrer Meinung bestärkt fühlen.Die Forscher aus Australien, Frankreich und Neuseeland kehrten mit einer reichen Beute zurück: Sie zählten vorwiegend Buckelwale, machten unzählige Fotos, entnahmen Gewebeproben und statteten rund 30 Tiere mit Satellitensendern aus. Zudem beobachteten die Wissenschaftler die Wanderungen der Tiere im Pazifik. Es sei überflüssig, Wale zu Forschungszwecken zu töten, sagte auch der australische Umweltminister Peter Garrett, dessen Regierung das fünfjährige Programm initiiert hat. Es wird von der Internationalen Walfangkommission (IWC) unterstützt.Ein Sprecher der japanischen Fischereibehörde in Tokio widersprach: Es gebe durchaus Daten, die man nur nach dem Tod der Wale erheben könne, sagte er - etwa das Alter, den Mageninhalt und die Fruchtbarkeit. Jährlich töten japanische Walfänger etwa tausend Tiere. Nach Angaben von Greenpeace hat Japan im Rahmen des angeblich wissenschaftlichen Walfangs in den vergangenen 22 Jahren mehr als 9000 Zwergwale getötet.Tierschützer halten das Vorgehen Tokios für eine Farce, denn es ist ein offenes Geheimnis, dass Japan die getöteten Wale anschließend zum Verzehr freigibt. Immerhin hat das internationale Wissenschaftlerteam auch eine positive Nachricht: Die Forscher fanden Hinweise darauf, dass sich einige Buckelwalpopulationen wieder erholt haben. Allerdings sei die Zahl der Blauwale in der Antarktis um etwa zwei Prozent gesunken.Vergangenen Freitag hatte die japanische Küstenwache einen neuseeländischen Walfanggegner festgenommen, weil das Mitglied der Tierschutzorganisation Sea Shepherd unbefugt ein japanisches Walfangschiff gestürmt habe.Quelle: Spiegel Online

Wale erforschen - ohne Blutvergießen

Der Jäger ist inzwischen ein Gejagter: Viele Haiarten sind durch den Menschen stark bedroht. Eine internationale Artenschutzkonferenz konnte sich dennoch nicht darauf einigen, den Handel mit Haifischprodukten zu beschränken. Der asiatische Hunger auf Haifischsuppe ist zu groß.Doha - Die Artenschutzkonferenz in Katar hat einen Antrag abgelehnt, Haie künftig besser zu schützen. Überraschend verpasste eine Initiative für mehr Transparenz im Handel mit Haifischprodukten am Dienstag die nötige Zweidrittelmehrheit. Jede dritte Hai-Art im offenen Ozean gilt inzwischen als gefährdet. Beobachter hatten deshalb erwartet, dass der Antrag ohne Probleme durchkommen würde. Die EU, die USA und andere Unterstützer wurden jedoch überstimmt - unter anderem von China, Japan und Russland.Diese Staaten argumentierten, dass die Haibestände gar nicht gefährdet seien. Und Länder wie Libyen oder Marokko führen an, dass ihre heimische Fischerei-Industrie bei einem intensiveren Haischutz gefährdet wäre. Allerdings hatte zuvor die Meeresschutzorganisation Oceana noch einmal eindrücklich davor gewarnt, dass nicht zuletzt der Hunger vieler asiatischer Staaten auf Haifischflossensuppe für viele Arten zur existentiellen Bedrohung werden könnte. Bis zu 73 Millionen Haie pro Jahr würden allein deswegen getötet.Als besonders gefährdet gelten der Bogenstirn-Hammerhai (Sphyrna lewini) und der Weißspitzen-Riffhai (Triaenodon obesus). Hier sind die Bestände in den vergangenen Jahrzehnten bereits drastisch zurückgegangen. Im Nordatlantik geht es Hammer- und Fuchshaien besonders schlecht - vor allem wegen des industriellen Fischfangs mit sogenannten Langleinen. Mit deren Hilfe sollen vor allem Thun- und Schwertfische gefangen werden.Die Konferenz der 175 Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens (Cites) dauert noch bis zum 25. März. Als besonders wichtig gilt die Initiative, den bedrohten Blauflossen-Thunfisch unter strikten Schutz zu stellen. Das würde auch bedeuten, dass der Handel mit seinem Fleisch verboten wird. Widerstand dagegen kommt vor allem von Japan. Dort stellt der Thunfisch eine wesentliche Grundlage der Sushi-Tradition dar. Japan hat erklärt, dass es bei seiner Ablehnung von Schutzmaßnahmen auch auf Unterstützung aus China hofft.Quelle: Spiegel Online, 17.3.2010

Die Haie tragen Trauer

Haie bekommen keinen besseren Schutz





H2O - Pro - Ocean

Zum Schutz der Meere





Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.